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Die Biene – ein echtes Wunder der Natur

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Die Biene – ein echtes Wunder der Natur

Unser exklusives KIWI-Interview von Moritz rund um die Welt der Bienen mit dem Imker Sebastian Schipp.

Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ (Albert Einstein)

Interview mit Hobby-Imker Sebastian Schipp

(bei GARTENMÜLLER in Köln Weiden)

M: Wie sind sie zum Imkern gekommen?

Durch mein Interesse an der Natur. Ich wollte die Zusammenhänge von Tiere , Pflanzen und Wetter beobachten.

M: Man sagt, Bienen sind ungezähmte Haustiere, stimmt das?

Schwierige Frage. Einzelne, auf die Welt gekommene Bienen, kann man nicht zähmen. Aber der Imker kann seinen Bienenstock bei der Zucht beeinflussen, z.B. dass die Bienen weniger stechen.

M: Sind Bienen vom Aussterben bedroht?

In Deutschland können die Bienen in großen Teilen der Landwirtschaft nicht mehr leben. Dort gibt es zu wenige Blüten. Inzwischen können sie besser in der Stadt leben.

M: Was ist der Unterschied zwischen Bienen und Wespen?

Wespen sind Allesfresser, z.B. Marmelade und Schinken. Bienen nicht. Sie wollen nur zu Blüten und Blättern. Beim Wespenstich bleibt der Stachel bei der Wespe erhalten. Bei der Biene dagegen nicht.Sie verliert den Stachel und stirbt. Die Wespe lebt nach dem Stich weiter. Wespen sind eher schwarz-gelb. Bienen sehen eher bräunlich-orange aus und sind am Rumpf etwas „felliger“.

M: Wie kann man sich helfen, wenn man gestochen wird?

Mit Spitzwegerich oder Zwiebel kann man das Brennen lindern.

M: Wie sähe die Welt ohne Bienen aus?

Es gibt schon jetzt Gegenden auf der Welt mit zu wenig Bienen. Da muss mit der Hand aufwändig bestäubt werden. Sonst gibt es z.B. kein Obst an den Bäumen. Ohne Bienen auf der Welt würde es also z.B. nur wenige Früchte geben und diese wären dann wesentlich teurer als jetzt.

 

Moritz Schipp (Jg. 6)

 

BIENEN GLOSSAR

oder was du sonst noch über Bienen wissen solltest

 

Bienenschädlinge

Die Varroamilbe  ist eine  ca. 1,1 Millimeter lange und 1,6 Millimeter breite Milbe aus der Familie Varroidae, die als Schädling an Honigbienen  lebt. Die Milbe entwickelt und vermehrt sich in der Brut von den Bienen. Der Befall von Bienenvölkern durch die Milbenart wird als Varroose  bezeichnet. Varroa gilt als der bedeutsamste Bienenschädling weltweit.

Varroamilbe

Wusstest du das?

In Österreich ist die Tierseuche Varroose anzeigepflichtig.  In Deutschland ist sie in § 15 der Bienenseuchen-Verordnung zwar geregelt, aufgrund ihrer seltenen Verbreitung wird aber von einer Anzeige- oder Meldepflicht abgesehen.

Spitzwegerich

Der Spitzwegerich, auch Spießkraut, Lungenblattl oder Schlangenzunge genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Wegerichgewächse gehört. Der Spitzwegerich kann bei fast allen Insektenstichen, wie Mückenstichen, Bienenstichen oder Wespenstichen gut verwendet werden.

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